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Conversion Rate berechnen
Mit Einordnung, Umsatzhebel und A/B-Test-Dauer.
Trag Sitzungen und Bestellungen ein und sieh, wo deine Conversion Rate im Vergleich zu aktuellen Werten liegt. Dazu rechnet die Seite aus, was ein halber Prozentpunkt mehr wert ist und wie viele Besucher ein A/B-Test braucht. Die Vergleichswerte stammen von Anbietern und sind mit Rechenweg und Stand angegeben.

Inhaltsverzeichnis9 Abschnitte
Auf einen Blick
- Conversion Rate = Bestellungen ÷ Sitzungen × 100. Bei 250 Bestellungen aus 10.000 Sitzungen sind das 2,5 Prozent.
- Der Median der von Littledata ausgewerteten Shopify-Shops liegt bei 1,4 Prozent, die besten 20 Prozent beginnen bei 2,6 Prozent (Herstellerangabe, Daten bis 26.09.2026). Für Deutschland nennt uptain 1,86 Prozent.
- Die Zahl hängt am Rechenweg: Wer durch Nutzer statt Sitzungen teilt, bekommt eine höhere Quote. Vergleiche nur Werte mit demselben Rechenweg.
- Bei Shopify hat sich die Zählung der Sitzungen zwischen dem 21. und 23.09.2026 geändert. Quoten vor und nach diesem Datum sind nicht direkt vergleichbar.
- Für einen A/B-Test bei 2 Prozent Conversion Rate braucht jede Variante rund 80.700 Besucher, um 10 Prozent mehr zu erkennen, und rund 21.100 für 20 Prozent mehr.
Rechner 1: Conversion Rate berechnen und einordnen
Gib die Sitzungen und die Bestellungen eines Zeitraums ein, am besten von mindestens vier Wochen. Der Rechner zeigt deine Quote und ordnet sie in die Stufen von Littledata ein. Das sind Werte für Shopify-Shops. Für andere Systeme sind sie ein Anhaltspunkt, mehr nicht.
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Conversion Rate berechnen und einordnen
Mit JavaScript rechnet der Rechner hier: Bestellungen geteilt durch Sitzungen mal 100.
Startwerte sind ein Modellbeispiel. Die Einordnung nutzt die Littledata-Werte für 421 Shopify-Shops (Juni bis September 2026). Deine Eingaben bleiben in deinem Browser.
Rechner 2: Was ein halber Prozentpunkt mehr wert ist
Viele Shops vergleichen ihre Conversion Rate mit dem Markt und fragen sich nicht, was eine Verbesserung kostet oder bringt. Der zweite Rechner nimmt deine Sitzungen im Monat, deine Quote und deinen Warenkorbwert und zeigt, wie viel Umsatz ein Plus an Prozentpunkten bringt. Er zeigt auch, wie viel zusätzlichen Traffic du für denselben Effekt bräuchtest.
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Was bringt eine höhere Conversion Rate?
Mit JavaScript rechnet der Rechner hier den Mehrumsatz bei gleichem Traffic aus.
Modellrechnung mit Beispielwerten, keine Prognose: Sie unterstellt gleichen Traffic, gleichen Warenkorb und gleiche Marge. Die Marge ist ein Beispielwert, trag deine eigene ein. Retouren, Werbe- und Versandkosten sind nicht abgezogen.
Den Rohertrag rechnet der Rechner mit der Marge aus, die du einträgst, der Startwert ist ein Beispiel. Retouren, Werbe- und Versandkosten sind nicht abgezogen. Die Summe unten zeigt, was eine Maßnahme höchstens kosten darf, damit sie sich nach zwölf Monaten rechnet.
Rechner 3: Wie lange dauert ein A/B-Test?
Ein A/B-Test braucht eine Mindestzahl an Besuchern je Variante, bevor das Ergebnis mehr ist als Zufall. Wie viele, hängt von deiner Quote und vom erwarteten Unterschied ab. Je kleiner der erwartete Effekt, desto mehr Besucher. Der Rechner nimmt einen zweiseitigen Test mit 95 Prozent Sicherheit und 80 Prozent Teststärke an. Das sind die üblichen Standardwerte.
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Wie lange müsste dein A/B-Test laufen?
Mit JavaScript rechnet der Rechner hier die nötige Stichprobe aus.
Zwei Varianten, 50 zu 50 aufgeteilt, 95 Prozent Sicherheit, 80 Prozent Teststärke, zweiseitiger Test. „Steigerung 10 %“ heißt zum Beispiel 2,0 auf 2,2 Prozent. Startwerte sind ein Modellbeispiel. Empfehlung in ganzen Wochen, mindestens zwei.
Zwei Beispiele bei 2 Prozent Conversion Rate: Um eine Steigerung von 10 Prozent (auf 2,2 Prozent) zu erkennen, braucht jede Variante rund 80.700 Besucher. Für 20 Prozent (auf 2,4 Prozent) sind es rund 21.100. Bei 700 Sitzungen am Tag dauert der erste Test rund 33 Wochen, der zweite rund 9. Deshalb lohnen sich A/B-Tests für kleine Shops meist nur bei großen Änderungen. Was du stattdessen tun kannst, steht im großen Ratgeber zur Conversion-Optimierung.
So wird die Conversion Rate berechnet
Conversion Rate = Bestellungen ÷ Sitzungen × 100. So rechnet auch Shopify in seinen Berichten: Sitzungen mit abgeschlossenem Checkout geteilt durch alle Sitzungen. Für Betriebe ohne Shop gilt dieselbe Formel mit Anfragen, Anrufen oder gebuchten Terminen statt Bestellungen.
- Sitzung oder Nutzer: Wer durch Nutzer statt Sitzungen teilt, bekommt eine höhere Quote, weil viele Menschen mehrmals kommen, bevor sie kaufen. Im Benchmark von Wolfgang Digital lag dieselbe Datenbasis bei 1,84 Prozent pro Sitzung und 3,2 Prozent pro Nutzer. Die Studie ist von 2020, das Prinzip gilt weiter.
- Was als Conversion zählt: In Google Analytics heißen Conversions seit der Umbenennung „Schlüsselereignisse“, und du legst selbst fest, was dazugehört. Ein Newsletter-Eintrag als Ziel macht jede Quote schöner, sagt aber nichts über Käufe.
- Welcher Zeitraum: Nimm mindestens vier volle Wochen und vergleiche Wochentage mit Wochentagen. Aktionen wie Black Friday verzerren die Quote.
- Messung: Shopify zählt Sitzungen nur, wenn Besucher im Cookie-Banner zustimmen, Bestellungen dagegen immer. Die Quote im Bericht kann deshalb höher ausfallen als die tatsächliche.
Shopify: Zählung vom 21. bis 23.09.2026 geändert
Shopify hat die Zählung der Sitzungen zwischen dem 21. und 23. September 2026 umgestellt. Sitzungen enden nicht mehr um Mitternacht UTC, und manche Sitzungen ohne Seitenaufruf zählen mit. Weil die Sitzungen der Nenner sind, kann sich deine Quote ändern, ohne dass im Shop etwas anders läuft. Vergleiche nur Zeiträume mit derselben Messung.
Was ist eine gute Conversion Rate?
Alle verbreiteten Vergleichswerte sind Anbieterangaben. Sie unterscheiden sich im Rechenweg und in den Shops, die gemessen wurden:
| Quelle | Wert | Rechenweg und Basis |
|---|---|---|
| Littledata | Median 1,4 %, beste 20 % ab 2,6 %, beste 10 % ab 3,4 % | Sitzungen mit Kauf je Sitzung, 421 Shopify-Shops, 29.06. bis 26.09.2026 |
| uptain | Deutschland 1,86 %, je nach Branche 0,08 % bis 8,83 % | über 3.000 Shops mit uptain-Plugin, veröffentlicht 01.04.2026, Zeitraum nicht genannt |
| Salesforce über Statista | Deutschland 1,5 % im 2. Quartal 2026 | Salesforce Research, Besuche mit Kauf, Stichprobe nicht genannt |
Die oft zitierte Schwelle „über 3,2 Prozent gehörst du zu den besten 20 Prozent“ stammt aus einem Littledata-Benchmark von 2023. Littledata nennt heute 2,6 Prozent. Für die Faustregel „gute Rate von 2 bis 3 Prozent“ nennt der Shopify-Blog keine Quelle. Mehr zu den Zahlen, zu Branchen und zu dem, was du aus ihnen machen kannst, steht im Ratgeber zur Conversion-Optimierung.
Häufige Fragen
Wie berechne ich die Conversion Rate?
Bestellungen geteilt durch Sitzungen, mal 100. Bei 250 Bestellungen aus 10.000 Sitzungen sind es 2,5 Prozent. Rechnest du durch Nutzer statt Sitzungen, kommt eine höhere Quote heraus. Beim Vergleich mit anderen muss der Rechenweg derselbe sein.
Was ist eine gute Conversion Rate im Onlineshop?
Bei den 421 von Littledata ausgewerteten Shopify-Shops liegt der Median bei 1,4 Prozent, die besten 20 Prozent beginnen bei 2,6 Prozent. Für Deutschland nennt uptain 1,86 Prozent, Salesforce 1,5 Prozent. Es sind Anbieterangaben mit unterschiedlichem Rechenweg. Vergleich dich besser mit dir selbst, getrennt nach Handy und Desktop.
Warum zeigt mir Shopify oder Google Analytics eine andere Quote?
Weil die Systeme anders zählen: Sitzungen oder Nutzer, welche Ereignisse als Conversion gelten, und bei Shopify, ob Besucher dem Cookie-Banner zugestimmt haben. Dazu kommt die Umstellung der Sitzungszählung bei Shopify vom 21. bis 23.09.2026.
Wie rechne ich die Conversion Rate für Anfragen oder Termine?
Mit derselben Formel: Anfragen, Anrufe oder gebuchte Termine geteilt durch Besuche, mal 100. Wichtig ist, dass du Anrufe als Ereignis misst, etwa mit einem Klick auf den tel:-Link, und dass du in Google Analytics festlegst, was als Schlüsselereignis zählt.
Wie viele Besucher brauche ich für einen A/B-Test?
Bei 2 Prozent Conversion Rate braucht jede Variante rund 80.700 Besucher, um 10 Prozent mehr zu erkennen, und rund 21.100 für 20 Prozent mehr (95 Prozent Sicherheit, 80 Prozent Teststärke). Der dritte Rechner rechnet es für deine Zahlen aus.
Heißt eine höhere Conversion Rate mehr Gewinn?
Nicht automatisch. Rabatte, Gratisversand oder Ratenkauf können die Quote erhöhen und gleichzeitig Marge oder Retouren verschlechtern. Schau neben der Quote auf Umsatz je Besucher und Marge.
So ist diese Seite entstanden
Die Rechenwege stammen aus den Hilfeseiten von Shopify und Google Analytics, die Vergleichswerte aus den Veröffentlichungen von Littledata, uptain und Salesforce. Alles ist am 05.10.2026 abgerufen. Die Formeln im Rechner prüfen automatische Tests mit von Hand nachgerechneten Beispielen. Beim Finden und Sortieren der Quellen hat mir KI geholfen, die Zahlen habe ich mit den veröffentlichten Seiten abgeglichen. Findest du einen Fehler, schreib mir an info@seorado.de.
Änderungen
- : Erste Fassung. Alle Quellen am 05.10.2026 geprüft.
Quellen
- Shopify Help Center: Analytics fields und Changes to sessions and conversion rate in Shopify Analytics, Abruf 05.10.2026
- Littledata: Average Ecommerce and Shopify Conversion Rate (2026), Zahlen erzeugt am 02.10.2026, Abruf 05.10.2026; archivierte Fassung mit den Zahlen von 2023
- uptain: E-Commerce KPI Benchmark: 62 Branchen, 01.04.2026, Abruf 05.10.2026
- Statista, Daten von Salesforce Research: Conversion rate of online shoppers worldwide, by country and region, 21.07.2026, aktualisiert 06.08.2026, Abruf 05.10.2026
- Wolfgang Digital: E-Commerce KPI Report 2020, Daten 2019, Abruf 05.10.2026
- Google Analytics-Hilfe: Key events (Schlüsselereignisse) in GA4, Abruf 05.10.2026