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SEO, GEO, LLMO, AEO, SBO, AIO: was dahintersteckt
ArtikelGEO & KI-Suche22.06.2025Alles auf einen Blick
- Google schreibt es wörtlich in die eigene Dokumentation: „optimizing for generative AI search is optimizing for the search experience, and thus still SEO." Bing sagt inhaltlich dasselbe.
- Nur GEO hat eine Geburtsurkunde: eine Veröffentlichung vom 16. November 2023. AEO, LLMO und AIO haben keinen vergleichbaren Beleg.
- AIO ist doppelt belegt: Artificial Intelligence Optimization und zugleich Kurzform für AI Overviews, also für die Fläche selbst.
- SBO meint in der Branche Search Box Optimization, also Platzierung in Googles Autocomplete. Hier steht SBO künftig nur für Search Brand Optimierung.
- Wirklich neu sind fünf Aufgaben: KI-Crawler steuern, den Schalter in der Search Console prüfen, über mehrere Systeme messen, Produktdaten per Feed liefern und in fremden Listen vorkommen.
- Unverändert gilt: crawlbar, indexiert, snippetfähig, verständlich, belegt, schnell.
Inhaltsverzeichnis9 Abschnitte
SEO, GEO, LLMO, AEO, SBO, AIO: sechs Abkürzungen für ein Feld, das sich in drei Jahren nicht sechsmal neu erfunden hat. Die meisten beschreiben dieselbe Arbeit unter einem neueren Namen. Einer hat einen belegten Ursprung, einer meint etwas ganz anderes, und einer ist so uneindeutig, dass er in keinem Angebot etwas verloren hat.
Hier bekommst du die Einordnung: woher jeder Begriff kommt, wer ihn benutzt, was technisch wirklich anders geworden ist und was nur anders heißt. Und ich räume in eigener Sache auf, denn auf seorado.de stand SBO bisher für drei verschiedene Dinge. Ab jetzt steht es für eines.
Alle Begriffe in einer Tabelle
Die Spalte ganz rechts ist die entscheidende. Sie trennt eine eigene Disziplin von einem neuen Etikett auf einer alten Dose.
| Kürzel | Ausgeschrieben | Wer benutzt ihn | Was wirklich gemeint ist | Disziplin oder Etikett |
|---|---|---|---|---|
| SEO | Search Engine Optimization | alle, seit 1997 | dass Suchmaschinen deine Seiten finden, verstehen und passend ausspielen | Die Disziplin. Alles andere misst sich daran |
| GEO | Generative Engine Optimization | Forschung seit 2023, Agenturen seit 2025, Google selbst | Sichtbarkeit als Quelle in generativen Antworten | Belegter Ursprung, praktisch SEO mit anderer Zielfläche |
| AEO | Answer Engine Optimization | Agenturen, Google nennt ihn ebenfalls | Sichtbarkeit in direkten Antworten, ursprünglich aus der Snippet-Zeit | Etikett, deckungsgleich mit GEO |
| LLMO | Large Language Model Optimization | Anbieter und Glossare, stark im deutschsprachigen Raum | dasselbe wie GEO, mit dem Modell statt der Fläche im Namen | Etikett ohne belegten Urheber |
| AIO | Artificial Intelligence Optimization | Anbieter. Studien und Tools meinen damit AI Overviews | je nach Autor die Arbeit oder die Fläche selbst | Unbrauchbar, weil doppelt belegt |
| SBO | Search Box Optimization, daneben Search Brand Optimierung | Autocomplete-Anbieter, daneben Markenberatung | Platzierung in Googles Autocomplete oder Gestaltung der Marken-SERP | Als Kürzel unbrauchbar. Hier nur noch Search Brand Optimierung |
GEO: der einzige Begriff mit Geburtsurkunde
GEO stammt aus einer wissenschaftlichen Arbeit. Pranjal Aggarwal, Vishvak Murahari, Tanmay Rajpurohit, Ashwin Kalyan, Karthik Narasimhan und Ameet Deshpande veröffentlichten am 16. November 2023 auf arXiv den Aufsatz „GEO: Generative Engine Optimization", der später auf der Konferenz KDD 2024 erschien.
Die Arbeit misst Taktiken gegen eine Grundlinie und ist bis heute die einzige kausale Messung zu Content-Taktiken in generativen Antworten. Das Ergebnis liest sich unspektakulär: Zitate, Statistiken, belegte Quellen und bessere Lesbarkeit wirken, Keyword Stuffing landete unter der Grundlinie. Wie das praktisch aussieht, steht in der Schritt-für-Schritt-Anleitung zu GEO.
AEO, LLMO und AIO: Etiketten ohne Beleg
AEO wird Jason Barnard zugeschrieben, der den Begriff nach eigener Darstellung 2017 geprägt hat. Die Zuschreibung steht allerdings auf seiner eigenen Website, eine unabhängige Fundstelle habe ich nicht gefunden. Inhaltlich beschreibt AEO nichts, was GEO nicht auch beschreibt.
Bei LLMO ist die Lage dünner: kein dokumentierter Urheber, keine Veröffentlichung. Der Begriff taucht ab 2024 in Anbieter-Glossaren auf, dort als Synonym zu GEO. Die englischsprachige Wikipedia hält fest, dass es Anfang 2026 in der Literatur keine Definition gab, die diese Begriffe voneinander abgrenzt.
AIO ist der problematischste Fall. Anbieter benutzen das Kürzel für Artificial Intelligence Optimization, also für die Arbeit. Studien und Tools benutzen dasselbe Kürzel für AI Overviews, also für Googles KI-Übersicht. „Wir haben deine AIO-Sichtbarkeit verbessert" kann damit zwei verschiedene Dinge bedeuten.
SBO: die Abkürzung, die man nicht retten kann
Hier liegt der Fehler, der auf dieser Seite jahrelang stand. Der alte Beitrag erklärte SBO als Optimierung der internen Suchfunktion. Das ist falsch. Search Box Optimization bezeichnet in der Branche die Platzierung des eigenen Markennamens in den Autocomplete-Vorschlägen. Ein Anbieter schreibt auf seiner Startseite, SBO bringe dich „at the top of the auto-complete box in Google, Bing and YouTube" für deine profitabelsten Suchbegriffe.
Google beschreibt Autocomplete dagegen als Spiegel echter Suchanfragen, ergänzt um Sprache, Standort und Suchverlauf. Eine Vorhersage lässt sich nicht buchen. Wer sie verkauft, verkauft entweder künstlich erzeugte Suchanfragen oder eine Korrelation, die er nicht steuert.
Auf seorado.de kam SBO in drei Bedeutungen vor: als Search Box Optimization für die interne Suche, als Search Brand Optimierung und einmal als Social Media Optimization, was schlicht ein Tippfehler für SMO ist. Ab jetzt steht SBO hier nur noch für Search Brand Optimierung, also für das, was Menschen sehen, wenn sie deinen Markennamen eingeben. Wie das abläuft, steht in der Anleitung zur Search Brand Optimierung.
Wichtig
Wenn dir jemand SBO anbietet, frag als Erstes, welche Bedeutung gemeint ist. Geht es um Autocomplete-Platzierung, lass die Finger davon. Geht es um deine Marken-SERP, ist es eine sinnvolle Arbeit mit einem schlecht gewählten Kürzel.
Was Google und Bing selbst sagen
Der stärkste Satz zum Thema kommt nicht aus der Branche, sondern von Google. Im Leitfaden zur Optimierung für generative KI-Funktionen, Stand 10. Juli 2026, gibt es den Abschnitt „What about 'AEO' and 'GEO'?" mit der Antwort: „From Google Search's perspective, optimizing for generative AI search is optimizing for the search experience, and thus still SEO." Der Grund steht daneben: Die KI-Funktionen wurzeln in denselben Ranking- und Qualitätssystemen wie die Websuche.
Microsoft formuliert es fast gleich. Der erste Abschnitt der Bing Webmaster Guidelines heißt „SEO Fundamentals Still Apply to Grounding and AI Experiences" und beginnt so: „Bing and Copilot search experiences rely on the same core crawling, indexing, and ranking foundation as traditional search."
Zwei große Suchmaschinen, zwei unabhängige Dokumentationen, dieselbe Aussage. Wer dir GEO als eigenständige Disziplin neben SEO verkauft, widerspricht den beiden Anbietern, um deren Flächen es geht.
Was technisch wirklich anders ist
Trotzdem ist nicht alles gleich. Es gibt echte Unterschiede, sie liegen nur woanders, als die Begriffe vermuten lassen.
| Ebene | Klassische Suche | KI-Antwort |
|---|---|---|
| Index und Auswahl | eigener Index je Suchmaschine, Sortierung pro Anfrage | Google und Copilot nutzen ihren Suchindex weiter, Perplexity hat einen eigenen, ChatGPT kauft Suche zu |
| Einheit im Wettbewerb | die einzelne Seite | bei Perplexity der einzelne Abschnitt, bei Copilot eine Stellvertreterseite aus mehreren fast gleichen URLs |
| Ergebnisform | eine Liste von Treffern | eine Antwort mit wenigen Belegstellen |
| Was Erfolg bedeutet | Klick auf deine Seite | Zitat oder Nennung, oft ohne Klick |
| Messbarkeit | Klicks, Impressionen, Position, Suchanfragen | bei Google nur Impressionen, bei Bing Zitate und Grounding Queries, bei Meta AI und Apple gar nichts |
Der wichtigste Unterschied steckt in der letzten Zeile. Bing wird dabei unterschätzt: In einem Shop, den ich messe, kamen im September 2026 laut Matomo 83 Prozent der Suchbesuche aus dem Bing-Umfeld. Für so einen Shop sind die Bing Webmaster Tools nicht die zweite Datenquelle, sondern die erste.
Was gleich bleibt
Die Voraussetzungen haben sich nicht geändert. Google nennt in der Dokumentation zu den KI-Funktionen keine zusätzlichen Anforderungen: Eine Seite muss indexiert und snippetfähig sein, mehr nicht.
- Crawlbar. Keine Sperre in der robots.txt, kein Inhalt, der nur per JavaScript erscheint.
- Indexiert. Was nicht im Index steht, kann in keiner Antwort zitiert werden.
- Snippetfähig. Ein
nosnippetschließt die Seite aus Textausschnitten und damit aus KI-Antworten aus. - Verständlich. Maße, Preise, Lieferzeiten und Materialien als Text, nicht im Bild.
- Belegt. Zahlen mit Quelle und Datum. Genau das misst die GEO-Arbeit als wirksam.
- Schnell genug. Die Schwellen der Core Web Vitals erreichen und dann aufhören.
Wenn du hier unsicher bist, lies zuerst die einfache SEO-Erklärung. Die Reihenfolge ist nicht verhandelbar.
Gut zu wissen
Auch E-E-A-T verspricht mehr, als es ist. Google sagt in der eigenen Dokumentation, dass es kein Rankingfaktor ist, und Elizabeth Tucker von Google Search nennt es im hauseigenen Podcast eine Eselsbrücke für die Qualitätsprüfer. Was dahintersteckt, steht im Beitrag E-E-A-T erklärt.
Was wirklich neu dazukommt und Arbeit macht
Wenn GEO also SEO ist, warum kostet es zusätzliche Zeit? Weil fünf Aufgaben dazugekommen sind, die es vor drei Jahren nicht gab. Keine davon heißt „für KI schreiben".
1. Die KI-Crawler steuern
Heute musst du je Anbieter zwischen Suche und Training unterscheiden: OAI-SearchBot gegen GPTBot, Claude-SearchBot gegen ClaudeBot, bei Google Google-Extended nur für das Gemini-Training. Such-Crawler zu sperren kostet dokumentiert Sichtbarkeit, Anthropic warnt wörtlich davor. Trainings-Crawler zu sperren kostet nach den Zusagen von Apple, Google und Microsoft vom September 2026 keine Suchsichtbarkeit.
Zwei Punkte werden übersehen. Erstens blockieren viele CDNs KI-Crawler von sich aus, bei Cloudflare seit Juli 2025 als Voreinstellung für neue Domains. Deine robots.txt ist dann egal. Zweitens stehen in vielen Dateien Altlasten wie anthropic-ai oder claude-web, die in keiner Anbieterdokumentation mehr vorkommen.
2. Der Schalter in der Search Console
Seit dem 31. August 2026 gibt es weltweit die Einstellung „Search generative AI control". Sie steuert, ob deine Seite in KI-Übersichten, im KI-Modus und in generativen Discover-Funktionen erscheinen darf. Voreingestellt ist Einbeziehen, und Google stellt klar, dass die Einstellung kein Rankingsignal ist und das KI-Training nicht steuert. Steht sie versehentlich auf Ausschließen, ist deine KI-Sichtbarkeit bei Google auf einen Schlag weg, ohne dass sich ein Ranking bewegt.
3. Messung über mehrere Systeme
Es gibt keinen Bericht, der alles zeigt. Google liefert Impressionen ohne Klicks, Bing liefert Zitate ohne Klicks, GA4 hat einen Kanal für KI-Assistenten und schließt Googles eigene KI-Flächen ausdrücklich daraus aus. Klicks aus Googles KI-Antworten lassen sich also nicht vom übrigen Google-Traffic trennen, und das bestätigt Google selbst.
Was bleibt, ist eine eigene Messung mit festen Fragen: pro Shop 15 bis 25 Fragen, mehrfach pro Lauf gestellt, über Monate stabil gehalten und mit Land und Modellversion protokolliert. Sonst brechen Zeitreihen, sobald ein Anbieter sein Modell wechselt. Genau so arbeite ich in der GEO-Betreuung.
4. Produktdaten für KI-Shopping
Für Shops ist das der wirklich neue Teil, und er läuft nicht über Markup, sondern über Feeds. OpenAI verlangt für Produkte in ChatGPT einen eigenen Feed mit neun Pflichtfeldern, Zugang nur für freigegebene Partner. Google setzt auf das Merchant Center. Bleib realistisch: Googles KI-Auswertungen im Merchant Center gibt es Stand September 2026 nur in Australien, Kanada, Indien, Neuseeland und den USA. Deutschland steht in keiner Liste. Ein sauberer Feed lohnt sich trotzdem, weil er die Grundlage für Shopping, Free Listings und KI-Flächen zugleich ist.
5. Erwähnungen auf fremden Seiten
Der am besten belegte Befund ist unbequem für alle, die nur an der eigenen Website arbeiten. In einem Experiment mit knapp 10.000 Antworten aus vier Systemen kamen bei einem etablierten Produkt 94 Prozent der neuen Markennennungen aus Drittquellen, nur 6 Prozent aus den eigens dafür veröffentlichten Seiten. Redaktionelle Bestenlisten werden häufig zitiert, eigene Vergleichsseiten fast nie.
Der Umkehrschluss ist nicht, Nennungen einzukaufen. Google warnt wörtlich davor: „seeking inauthentic 'mentions' across the web isn't as helpful as it might seem", weil unter den KI-Funktionen dieselben Qualitäts- und Spamsysteme liegen. Der Weg, der wirkt, ist der langsame: in Listen vorkommen, die Menschen lesen.
Tipp
Arbeite die fünf Punkte in dieser Reihenfolge ab. Punkt 1 und 2 kosten zusammen eine Stunde und entscheiden darüber, ob du überhaupt vorkommen kannst. Alles andere ist wirkungslos, solange ein Crawler ausgesperrt oder ein Schalter falsch gesetzt ist.
Welche Begriffe ich benutze und welche ich meide
Das ist meine Einschätzung, keine Regel. Aber sie ist begründet.
| Begriff | Benutze ich | Warum |
|---|---|---|
| SEO | ja, als Oberbegriff | beschreibt die Arbeit vollständig, und beide großen Suchmaschinen ordnen KI-Sichtbarkeit darunter ein |
| GEO | ja, für KI-Flächen | belegter Ursprung, und Google benutzt ihn selbst. Nachteil: kollidiert mit Geotargeting |
| Search Brand Optimierung | ja, ausgeschrieben | eine echte, abgrenzbare Aufgabe: die Suchergebnisseite zum Markennamen gestalten |
| AEO | nein | sagt dasselbe wie GEO, hat aber nur eine Selbstzuschreibung als Herkunft |
| LLMO | nein | kein belegter Ursprung, keine eigene Bedeutung. Klingt technischer, als die Arbeit ist |
| AIO | nein | meint je nach Sprecher die Arbeit oder die Fläche. Ein Kürzel, das man erklären muss, spart nichts |
| SBO | nein, als Kürzel | drei Bedeutungen im Umlauf, davon eine, von der ich abrate |
Eine Einschränkung: Wenn ein Kunde mit LLMO oder AEO ins Gespräch kommt, korrigiere ich ihn nicht. Ich frage, welche Fläche er meint, und dann reden wir über die Fläche statt über das Kürzel.
Was Anbieter versprechen, das nicht geht
Die neue Begriffswelt ist auch deshalb entstanden, weil sich mit einem neuen Namen leichter etwas verkaufen lässt. Diese fünf Versprechen sind haltlos.
- Garantierte Nennung in ChatGPT oder Platz eins in KI-Antworten. OpenAI schreibt selbst, eine Platzierung sei nicht garantiert. Google schreibt: „No third-party tool has access to our internal ranking or AI systems."
- Eine llms.txt als Sichtbarkeitshebel. Google sagt wörtlich, die Datei werde ignoriert. Eine Logauswertung über 137.210 Domains fand, dass 97 Prozent dieser Dateien im Mai 2026 null Abrufe bekamen. Die Beweislage steht im Beitrag zu llms.txt und KI-Suchmaschinen.
- Schema-Markup für mehr KI-Zitate. Google schreibt, strukturierte Daten seien für generative Suche nicht erforderlich. Eine Untersuchung von 1.885 Seiten mit neu ergänztem Markup fand keinen nennenswerten Anstieg an Zitaten. Für Rich Results bleibt Markup sinnvoll, als KI-Hebel ist es keiner.
- Eingekaufte Erwähnungen in Bestenlisten. Googles Richtlinie zur Reputation von Websites greift genau hier. Im EWR werden solche Bereiche seit August 2026 vom Qualitätsbonus der Domain abgetrennt statt bestraft. Der Effekt ist derselbe, nur langsamer.
- Versteckter Text nur für KI-Crawler. Das fällt unter Cloaking, und Googles Spam-Richtlinien nennen seit August 2026 ausdrücklich den Versuch, generative KI-Antworten zu manipulieren.
Ein unseriöses Angebot erkennst du an vier Fragen: Wird eine Platzierung garantiert? Ist von internen Daten oder einem besonderen Draht zum Anbieter die Rede? Wird die Erhebungsmethode der Zahlen offengelegt? Lässt sich jede Behauptung auf eine datierte Anbieterquelle zurückführen? Wenn du nicht weißt, wo dein Shop steht, schau dir den kostenlosen Shop-Check an.
Häufige Fragen
Ist GEO dasselbe wie SEO?
In der Praxis ja. Google schreibt wörtlich, dass Optimierung für generative KI-Suche weiterhin SEO ist, weil die KI-Funktionen auf denselben Ranking- und Qualitätssystemen aufsetzen. Der Begriff GEO ist trotzdem nützlich, weil er die Zielfläche benennt: Antworten statt Trefferlisten.
Was ist der Unterschied zwischen GEO, AEO und LLMO?
Inhaltlich keiner, der sich belegen ließe. GEO stammt aus einer Veröffentlichung von 2023, AEO wird einer Selbstzuschreibung von 2017 zugerechnet, LLMO hat keinen dokumentierten Ursprung. Die englischsprachige Wikipedia stellt fest, dass es Anfang 2026 keine Definition gab, die diese Begriffe abgrenzt.
Wofür steht SBO jetzt genau?
In der Branche üblicherweise für Search Box Optimization, also die Platzierung in Googles Autocomplete. Davon rate ich ab. Hier steht SBO künftig nur für Search Brand Optimierung, also dafür, was Menschen sehen, wenn sie deinen Markennamen eingeben.
Muss ich für ChatGPT etwas anderes machen als für Google?
Inhaltlich kaum, technisch schon. ChatGPT hat für die Suche keinen eigenen Index, sondern kauft Suchergebnisse zu. Prüfen musst du, ob OAI-SearchBot deine Seite abrufen darf und ob dein CDN ihn durchlässt. Für Produkte kommt ein Feed dazu, für den OpenAI derzeit nur freigegebene Partner zulässt.
Brauche ich eine llms.txt?
Für Sichtbarkeit in der Suche nicht. Google ignoriert die Datei nach eigener Aussage, und Messungen zeigen, dass die großen Crawler sie kaum abrufen. Schaden tut sie nicht, und Entwickler-Agenten lesen sie durchaus. Als Leistung verkaufen sollte sie niemand.
Wie messe ich, ob ich in KI-Antworten vorkomme?
Über drei Wege zugleich: den Bericht für generative KI-Funktionen in der Search Console, den KI-Bericht in den Bing Webmaster Tools für Zitate und Grounding Queries, und eigene Abfragen mit einem festen Fragenkatalog über mehrere Systeme. Ein Bericht allein reicht nie.
Quellen
- Google Search Central: Optimizing your website for generative AI features on Google Search
- Google Search Central: KI-Funktionen und deine Website
- Google Search Central: Hinweise zu SEO-Tools und Tipps von Drittanbietern
- Google Search Central: Spam-Richtlinien für die Google Websuche
- Search Console-Hilfe: Search generative AI control
- Search Console-Hilfe: Generative AI performance report
- Google-Hilfe: So funktionieren die Autocomplete-Vorhersagen in der Google Suche
- Bing Webmaster Tools: Bing Webmaster Guidelines
- arXiv: GEO: Generative Engine Optimization (Aggarwal et al., 16.11.2023)
- Wikipedia: Generative engine optimization
- Wikipedia: Search engine optimization
- Kalicube: Answer Engine Optimization (Selbstzuschreibung des Begriffs)
- SearchBoxOptimization.com: What is Search Box Optimization
- OpenAI: Overview of OpenAI Crawlers
- Anthropic: Does Anthropic crawl data from the web
- Perplexity: PerplexityBot
- llmstxt.org: The /llms.txt file
- Ahrefs: We Studied 137,210 Domains to See If Anyone Uses llms.txt
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